Warum Automotive-Unternehmen heute auf KI-Video setzen.
Automotive verkauft viel, was beim Filmtermin noch gar nicht filmbar ist: ein E-Auto in Vorserie unter Tarnung, eine Batteriezelle aus dem nächsten Generationenwechsel, ein ADAS-Stack, der erst auf dem Prüfgelände läuft. Klassischer Realdreh braucht ein freigegebenes Hardware-Muster, oft auch Closed-Course-Logistik und eine eigene Embargo-Choreographie. KI-Video setzt früher an: Sobald CAD und Plattform-Layout stehen, lässt sich daraus ein bewegter Film bauen — Monate vor dem ersten zulassungsfähigen Prototypen.
Wir produzieren drei Formate, die zusammen den Kommunikationsbedarf der allermeisten OEMs und Zulieferer abdecken: KI-Imagefilme, die Innovationsführerschaft und E-Mobility-Strategie transportieren, KI-Produktfilme für einzelne Module (E-Antrieb, Batteriezelle, ADAS-Sensor, Bremssystem) und KI-Erklärfilme für Wirkprinzipien und Lastenheft-Anhänge. Alle drei entstehen im gleichen visuellen Workflow, sind APQP-tauglich dokumentierbar und arbeiten so mit Tier-1- und OEM-Freigabeketten.
KI-Imagefilm für OEM, Tier-1 und E-Mobility-Anbieter
Ein KI-Imagefilm zeigt, wofür Ihr Unternehmen steht: E-Mobility-Roadmap, Software-defined Vehicle, vertikale Integration, Werks-Footprint. Statt eines aufwendigen Drehs durch fünf Standorte entsteht eine cineastische Sequenz aus realen Werks-Aufnahmen, Team-Bildern und KI-generierten Übergängen zu Bauteilen, die noch nicht öffentlich sind. Das Ergebnis funktioniert auf IAA Mobility, im Investorenpitch, auf dem Karrierekanal und im OEM-Pitch — ohne Embargo-Bruch.
KI-Produktfilm für E-Antrieb, Batterie, ADAS und Bremssystem
Ein KI-Produktfilm verkauft ein konkretes Modul. Er fährt um das Bauteil, schneidet es virtuell auf, zeigt den Energiefluss in der Zelle, die Sensor-Fusion am Fahrzeug, den Bremsweg im Vergleich. Für den Vertrieb heißt das: jeder Tier-1-Account-Manager hat ein Werkzeug für den OEM-Pitch, das in 90 Sekunden mehr beweist als ein technisches Whitepaper. Für R&D heißt es: das Wirkprinzip ist visualisiert, bevor der erste Vorserien-Test läuft.
Was KI-Video gegenüber klassischer Automotive-Produktion leistet
Der wichtigste Unterschied liegt in der Embargo-Logik. Ein klassischer Vorserien-Dreh braucht ein freigegebenes Hardware-Muster, eine Closed-Course-Location, eine eigene Tarnungs- und IP-Choreographie und ein Team unter NDA. KI-Video kommt mit den CAD-Daten aus, die Sie ohnehin in PLM haben. Konstruktionsänderungen führen nicht zu einem neuen Drehtag, sondern zu einer neu gerenderten Szene.
Das macht KI-Video besonders stark für die exportstarke deutsche Automotive-Industrie. Ein Tier-1 aus Stuttgart, Wolfsburg oder dem Münchner Raum bedient mit demselben Film den europäischen OEM, den US-Markt und den chinesischen Joint-Venture-Partner — jeweils in passender Sprache, mit passender CI und mit landesspezifischen Hervorhebungen (z. B. CCS- vs. NACS-Ladeport).
Für welche Automotive-Teilbereiche funktioniert das besonders gut?
E-Mobility und Batterie sind ein Kernanwendungsfall: Zellchemie, Modulaufbau und Thermal Management werden virtuell aufgeschnitten und sichtbar. Genauso stark ist der Effekt im Bereich ADAS und autonomes Fahren, wo Sensor-Fusion und Wahrnehmungs-Stack das eigentliche Produkt sind. In Chassis, Bremse und Fahrwerk visualisieren wir Lastfälle und Kraftflüsse, die kein Realdreh zeigen kann. Für den produzierenden Hintergrund — Werks-Footprint, Linie, Roboterzelle — übergeben wir gern an unsere Schwester-Pillar zur Pillar-Seite KI-Video für die produzierende Industrie.
Vom Briefing bis zur Auslieferung: was Sie konkret bekommen
Am Anfang steht ein 30-minütiges Konzeptgespräch unter NDA. Wir klären Produkt, Embargo-Stand und die Botschaft, die hängen bleiben muss. Daraus entsteht ein Festpreis vor Produktionsstart. Sie liefern CAD und Briefing, wir bauen Drehbuch, Storyboard und Shot-List. Frame-für-Frame-Freigabe, dann werden die Szenen gerendert. Endschnitt umfasst Voice-over, Musik, Sounddesign und Ihr (oder das OEM-)Corporate Design. Auslieferung in 4K und allen benötigten Formaten — inklusive Embargo-sicherem Sharing-Link.
Eine ehrliche Einordnung gehört dazu. KI-Video ersetzt keinen realen Fahrbericht und keine echte Lap-Time-Aufnahme. Sobald das Bauteil aber noch unter Tarnung steht oder im Verborgenen sitzt (Batterie-Innenleben, ECU-Datenfluss, Cell-to-Pack-Aufbau), sind wir die schnellere, günstigere und IP-sicherere Antwort. Beides lässt sich kombinieren: reale Fahraufnahme, KI-Visualisierung für das Innenleben.
Verwandte Branchen-Pillars
- KI-Video für Industrie und Maschinenbau — CAD, SPS, Anlagen
- KI-Video für Ingenieurwesen — FEM, CAD-Schnitt, Simulation
- KI-Video für produzierende Industrie — Linie, Roboterzelle, OEE
Vertieftes Wissen
- KI-Produktvideo aus CAD-Daten
- KI-Erklärvideo für Wirkprinzip und Lastenheft
- KI-Messevideo für IAA Mobility und Customer Days
- Was kostet ein KI-Video? Preise und Pakete
Häufige Fragen aus Automotive
Wie zeigen wir ein Vorserien-Fahrzeug oder eine neue Plattform ohne Embargo-Bruch?
Wir arbeiten nur mit dem, was Sie freigeben. Tarnungs-sensitive Bauteile werden im Frame abstrahiert oder weggelassen. Wir liefern auf Wunsch eine Embargo-Variante (mit Tarnung) und eine Reveal-Variante (ohne Tarnung) aus demselben Storyboard — beide laufen unter NDA, der Reveal wird per zeitgesteuertem Link erst zum Embargo-Ende sichtbar.
Können Sie für mehrere OEMs in unterschiedlicher CI ausspielen?
Ja. Tier-1-Zulieferer bekommen dasselbe Bauteil oft in mehreren CI-Varianten — einmal in der VW-Bildsprache, einmal in BMW-Anmutung, einmal neutral fürs eigene Marketing. Wir bauen das Storyboard so, dass nur Logo, Farbgebung und Voice-over getauscht werden — die teure Rendering-Arbeit fällt nur einmal an.
Welche Daten brauchen Sie von uns für die Produktion?
Im Idealfall CAD-Modelle (CATIA, NX, STEP, JT), Plattform-Layouts, Komponenten-Explosionsansichten und Datenblätter. Ergänzend helfen Material-Spezifikationen, Mess-Diagramme aus dem Prüfstand und Ihr Corporate Design (oder das CD des Ziel-OEMs). Liegen keine CAD-Daten vor, reichen oft hochauflösende Render aus dem Konstruktionssystem.
Wie passt das in unseren APQP-Prozess?
Wir liefern auf Wunsch ein Freigabe-Log: jedes Frame, jede technische Aussage, wer wann freigegeben hat. Das passt in PPAP-Anhänge und in die technische Dokumentation für den OEM. Für viele Zulieferer ersetzt das die bisher mühsame, mehrfach revidierte Powerpoint mit Render-Stills.
Wie lange dauert die Produktion?
In der Regel zwei bis vier Wochen vom Kickoff bis zum fertigen Film. Ein Produktfilm für ein Bauteil mit zwölf Szenen ist meist nach drei Wochen ausgeliefert. Größere IAA-Filme mit mehreren Sprachversionen und OEM-CI-Varianten brauchen vier bis sechs Wochen.
Können Sie auch chinesische und US-konforme Sprachversionen liefern?
Ja. Wir produzieren lippensynchrone Lokalisierungen in Englisch (US), Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Koreanisch und Mandarin — mit landesspezifischen Detail-Varianten (z. B. NACS- statt CCS-Ladeport im US-Film), damit derselbe Film in jedem Markt technisch sauber läuft.







