Umfrage · KI Film Agentur

KI-Video im Mittelstand 2026

Was 284 KMU über Videomarketing, Kosten und KI-Videoproduktion sagen.

Erhebungszeitraum
Januar bis Mai 2026
Veröffentlicht
9. Juni 2026
Zuletzt aktualisiert
10. Juni 2026

Kurzfassung

Die Umfrage erfasste die Antworten von 284 Ansprechpartnern aus kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland zu Videomarketing und KI-Videoproduktion. Zentrale Ergebnisse: 71 Prozent setzen Video bereits ein, 47 Prozent nennen Kosten als größtes Hindernis klassischer Produktion, 45 Prozent haben KI-Video bereits genutzt oder planen den Einsatz binnen zwölf Monaten.

Die 10 wichtigsten Ergebnisse

Jede Zeile ist eine eigenständige Kennzahl, frei zitierbar mit Quellenangabe.

71 %

der KMU setzen Video bereits im Marketing ein.

47 %

nennen Kosten als größtes Hindernis klassischer Videoproduktion.

45 %

haben KI-Video genutzt oder planen den Einsatz binnen 12 Monaten.

74 %

der bisherigen KI-Video-Nutzer sind zufrieden oder sehr zufrieden.

71 %

erwarten durch KI-Video Kostenersparnisse von mindestens 25 %.

44 %

erhöhen ihr Videomarketing-Budget 2026, nur 9 % kürzen.

41 %

sehen Qualität und Markenwirkung als größte Sorge beim KI-Einsatz.

71 %

kennen die Kennzeichnungspflichten nach EU AI Act noch nicht.

48 %

benötigen Videos in mindestens zwei Sprachen, im Maschinenbau 64 %.

14 %

recherchieren Videoanbieter bereits über KI-Assistenten wie ChatGPT.

Methodik

Stichprobe
284 Ansprechpartner aus KMU (10 bis 499 Mitarbeitende) mit Sitz in Deutschland, vorrangig Marketingverantwortliche.
Erhebungszeitraum
12. Januar bis 22. Mai 2026.
Methode
Standardisierte Online-Befragung mit 30 geschlossenen Fragen und drei offenen Feldern. Rekrutierung über LinkedIn-Outreach, Branchennetzwerke und Verbandsverteiler. Teilnahme anonym, Incentive: Vorabzugang zu den Ergebnissen.

Branchenverteilung

BrancheAnteiln
Maschinen- und Anlagenbau31 %88
Bauwirtschaft18 %51
Dienstleistung B2B17 %48
IT und Software14 %40
Medizintechnik12 %34
Sonstige8 %23

Unternehmensgröße

MitarbeitendeAnteiln
10 bis 4938 %108
50 bis 24947 %133
250 bis 49915 %43

Befragte Rollen

RolleAnteiln
Marketingleitung48 %136
Geschäftsführung31 %88
Vertrieb und Business Development13 %37
Sonstige8 %23

Hinweis zur Aussagekraft: Die Stichprobe ist nicht repräsentativ für die Gesamtheit deutscher KMU. Sie bildet ein Stimmungsbild videoaffiner Entscheider in den genannten Branchen ab. Prozentwerte sind gerundet, Summenabweichungen von 100 % sind rundungsbedingt. Rohdaten und Fragebogen stellen wir Fachmedien auf Anfrage bereit: info@ki-film-agentur.com.

Teil 1: Status quo Videomarketing im Mittelstand

Frage 1

Setzen KMU Video im Marketing ein?

Setzt Ihr Unternehmen aktuell Videos im Marketing oder Vertrieb ein?"

71 Prozent der befragten KMU nutzen Video bereits aktiv im Marketing oder Vertrieb. 29 Prozent produzieren bislang keine Videos.

AntwortAnteiln
Ja, regelmäßig43 %122
Ja, vereinzelt28 %80
Nein29 %82

Einordnung

Video ist im Mittelstand angekommen. Auffällig bleibt die Lücke zwischen regelmäßiger und vereinzelter Nutzung. Fast jedes dritte videoaktive Unternehmen produziert ohne feste Strategie.

Frage 2

Welche Videoformate nutzen KMU am häufigsten?

Welche Videoformate hat Ihr Unternehmen in den letzten 24 Monaten produziert? (Mehrfachauswahl, Basis: Video-Nutzer, n=202)"

Produktvideos sind mit 58 Prozent das meistgenutzte Videoformat im Mittelstand, gefolgt von Imagefilmen mit 49 Prozent und Erklärvideos mit 41 Prozent.

FormatAnteil (n=202)
Produktvideos58 %
Imagefilme49 %
Erklärvideos41 %
Social-Media-Clips36 %
Messevideos22 %
Recruiting-Videos19 %

Einordnung

Die Rangfolge spiegelt B2B-Prioritäten. Produkt schlägt Marke, Marke schlägt Reichweite. Messevideos sind trotz hoher Messedichte im Maschinenbau unterrepräsentiert.

Frage 3

Wie viele Videos produzieren KMU pro Jahr?

Wie viele Videos produziert Ihr Unternehmen durchschnittlich pro Jahr?"

Mehr als die Hälfte der befragten KMU produziert höchstens zwei Videos pro Jahr. Nur 16 Prozent kommen auf sechs oder mehr.

Anzahl pro JahrAnteiln
Keine29 %82
1 bis 234 %97
3 bis 521 %60
6 bis 1010 %28
Mehr als 106 %17

Einordnung

Die niedrige Frequenz ist ein Kostenproblem, kein Bedarfsproblem. Sinken die Produktionskosten, steigt die geplante Frequenz deutlich (siehe Frage 12).

Frage 4

Was kostet eine Videoproduktion im Mittelstand?

Was hat Ihre letzte professionelle Videoproduktion gekostet? (Basis: Video-Nutzer, n=202)"

31 Prozent der KMU zahlten für ihre letzte Videoproduktion zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Mehr als jedes dritte Unternehmen lag über 10.000 Euro.

KostenrahmenAnteil (n=202)
Unter 5.000 €24 %
5.000 bis 10.000 €31 %
10.000 bis 25.000 €28 %
Über 25.000 €9 %
Keine Angabe8 %

Einordnung

Diese Werte sind der Preisanker für jede KI-Video-Argumentation. Sie machen Ersparnispotenziale konkret rechenbar.

Frage 5

Was ist das größte Hindernis bei klassischer Videoproduktion?

Was ist aus Ihrer Sicht das größte Hindernis bei klassischer Videoproduktion? (eine Antwort)"

47 Prozent der KMU nennen die Kosten als größtes Hindernis klassischer Videoproduktion. Der Zeitaufwand folgt mit 26 Prozent.

HindernisAnteiln
Zu hohe Kosten47 %133
Zu hoher Zeitaufwand26 %74
Interner Abstimmungsaufwand14 %40
Fehlendes Know-how9 %26
Sonstiges4 %11

Einordnung

Drei von vier Nennungen betreffen Kosten oder Zeit. Genau hier setzt das Wertversprechen von KI-Videoproduktion an.

Teil 2: Bekanntheit und Einsatz von KI-Videoproduktion

Frage 6

Wie bekannt ist KI-Videoproduktion im Mittelstand?

Wie vertraut sind Sie mit KI-gestützter Videoproduktion?"

74 Prozent der KMU-Entscheider haben von KI-Videoproduktion gehört. Gut vertraut mit dem Thema sind erst 23 Prozent.

AntwortAnteiln
Gut vertraut23 %65
Schon gehört, aber wenig vertraut51 %145
Noch nie gehört26 %74

Einordnung

Die Bekanntheitslücke ist die größte Marktchance. Jeder zweite Entscheider kennt den Begriff, kann ihn aber nicht einordnen.

Frage 7

Wie viele KMU setzen KI-Video bereits ein?

Hat Ihr Unternehmen bereits KI-gestützt Videos produziert oder produzieren lassen?"

18 Prozent der befragten KMU haben bereits KI-Videoproduktion eingesetzt. Weitere 27 Prozent planen den ersten Einsatz innerhalb der nächsten zwölf Monate.

AntwortAnteiln
Ja, bereits eingesetzt18 %51
Nein, aber binnen 12 Monaten geplant27 %77
Nein, aktuell nicht geplant55 %156

Einordnung

45 Prozent des Mittelstands sind aktiv im Markt oder kurz davor. Das ist die zentrale Adoptionszahl der Umfrage.

Frage 8

Wo kommen Entscheider zuerst mit KI-Video in Kontakt?

Über welchen Kanal sind Sie zuerst auf KI-Videoproduktion aufmerksam geworden? (Basis: Kenner, n=210)"

LinkedIn ist mit 34 Prozent der wichtigste Erstkontaktkanal für KI-Videoproduktion, vor Fachpresse mit 21 Prozent und persönlichen Empfehlungen mit 18 Prozent.

KanalAnteil (n=210)
LinkedIn34 %
Fachpresse und Branchenmedien21 %
Persönliche Empfehlung18 %
Google-Suche15 %
Messen und Events12 %

Einordnung

Erstkontakt läuft über Social und Presse, die Anbieterauswahl später über Google und KI-Assistenten (siehe Frage 29).

Frage 9

Welche KI-Video-Anwendungen nutzen KMU konkret?

Welche KI-Anwendungen haben Sie in der Videoproduktion bereits genutzt? (Mehrfachauswahl, Basis: KI-Video-Nutzer, n=51)"

Automatische Untertitel und Übersetzungen sind mit 63 Prozent die meistgenutzte KI-Anwendung in der Videoproduktion, gefolgt von KI-Voiceover mit 57 Prozent.

AnwendungAnteil (n=51)
Automatische Untertitel und Übersetzung63 %
KI-Voiceover und Sprachsynthese57 %
KI-Avatare und digitale Presenter45 %
Text-zu-Video-Generierung39 %
Vollständige KI-Produktion24 %

Einordnung

Der Einstieg erfolgt über Teilautomatisierung, vor allem Sprache. Die vollständige KI-Produktion ist die Königsdisziplin mit dem größten Wachstumspotenzial.

Frage 10

Wie zufrieden sind KMU mit KI-Video-Ergebnissen?

Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen Ihrer bisherigen KI-Videoproduktionen? (Basis: KI-Video-Nutzer, n=51)"

74 Prozent der KMU, die bereits KI-Video einsetzen, sind mit den Ergebnissen zufrieden oder sehr zufrieden. Nur 6 Prozent sind unzufrieden.

AntwortAnteil (n=51)
Sehr zufrieden31 %
Zufrieden43 %
Teils, teils20 %
Unzufrieden6 %

Einordnung

Die Zufriedenheit der Erstnutzer widerlegt das verbreitete Qualitätsvorurteil aus Frage 16. Die Sorge der Nichtnutzer trifft auf die Erfahrung der Nutzer.

Stimmen aus den offenen Antworten

In den offenen Antworten der KI-Video-Nutzer dominieren zwei Erfahrungen: deutlich niedrigere Kosten gegenüber dem letzten klassischen Dreh und spürbar kürzere Produktionszeiten. Mehrere Marketingverantwortliche aus dem Maschinenbau heben hervor, dass fremdsprachige Versionen erstmals ohne nennenswerten Mehraufwand realisierbar waren und der Vertrieb dadurch internationale Anfragen schneller bedienen konnte.

Teil 3: Budgets, Kosten und ROI

Frage 11

Wie entwickeln sich Videomarketing-Budgets 2026?

Wie entwickelt sich Ihr Videomarketing-Budget 2026 im Vergleich zu 2025?"

44 Prozent der KMU erhöhen ihr Videomarketing-Budget 2026. Nur 9 Prozent kürzen.

AntwortAnteiln
Budget steigt44 %125
Budget bleibt gleich39 %111
Budget sinkt9 %26
Keine Angabe8 %22

Einordnung

Video gewinnt im Budgetmix, während viele klassische Kanäle stagnieren. Der Nettosaldo aus Erhöhern und Kürzern liegt bei plus 35 Prozentpunkten.

Frage 12

Welche Kostenersparnis erwarten KMU durch KI-Video?

Welche Kostenersparnis erwarten Sie durch KI-Videoproduktion gegenüber klassischer Produktion?"

71 Prozent der KMU erwarten durch KI-Videoproduktion eine Kostenersparnis von mindestens 25 Prozent. 38 Prozent rechnen sogar mit über 50 Prozent.

Erwartete ErsparnisAnteiln
Über 50 %38 %108
25 bis 50 %33 %94
Unter 25 %17 %48
Keine Ersparnis erwartet12 %34

Einordnung

Die Erwartungshaltung ist hoch und definiert die Messlatte für Anbieter. Wer unter 25 Prozent Ersparnis liefert, enttäuscht sieben von zehn Interessenten.

Frage 13

Was sind KMU bereit, für ein KI-Produktvideo zu zahlen?

Welchen Preis halten Sie für ein professionell produziertes KI-Produktvideo für angemessen?"

41 Prozent der KMU halten 2.000 bis 5.000 Euro für den angemessenen Preis eines professionellen KI-Produktvideos.

PreisrahmenAnteiln
Unter 2.000 €22 %62
2.000 bis 5.000 €41 %117
5.000 bis 10.000 €27 %77
Über 10.000 €10 %28

Einordnung

Die Zahlungsbereitschaft liegt deutlich unter den klassischen Produktionskosten aus Frage 4. Die Spanne 2.000 bis 5.000 Euro ist der Sweet Spot für Einstiegsangebote.

Frage 14

Woran messen KMU den Erfolg von Videomarketing?

Welche Kennzahl ist für Sie das wichtigste Erfolgskriterium für Videomarketing? (eine Antwort)"

36 Prozent der KMU messen Videomarketing primär an generierten Leads. Reichweite und Sichtbarkeit folgen mit 28 Prozent.

KennzahlAnteiln
Generierte Leads und Anfragen36 %102
Reichweite und Sichtbarkeit28 %80
Verkürzung des Vertriebszyklus19 %54
Bewerberzahlen (Recruiting)9 %26
Sonstige8 %22

Einordnung

Der Mittelstand denkt Video vertrieblich. Anbieterargumente müssen auf Leads und Sales-Wirkung einzahlen.

Frage 15

Wie wichtig ist die Liefergeschwindigkeit bei Video?

Würden Sie für eine Lieferzeit unter zwei Wochen den Videoanbieter wechseln?"

75 Prozent der KMU würden für eine Videolieferzeit unter zwei Wochen den Anbieter wechseln oder einen Wechsel ernsthaft prüfen.

AntwortAnteiln
Ja, sicher52 %148
Eher ja23 %65
Nein25 %71

Einordnung

Geschwindigkeit ist nach Preis der zweite große Hebel im Wettbewerb. Klassische Produktionszyklen von vier bis acht Wochen kollidieren mit dem Bedarf aus Frage 23.

Teil 4: Barrieren, Recht und Vertrauen

Frage 16

Was ist die größte Sorge beim Einsatz von KI-Video?

Was ist Ihre größte Sorge beim Einsatz von KI-Videoproduktion? (eine Antwort)"

41 Prozent der KMU nennen Qualität und Markenwirkung als größte Sorge bei KI-Video. Rechtssicherheit und Datenschutz folgen mit 24 Prozent.

SorgeAnteiln
Qualität und Markenwirkung41 %117
Rechtssicherheit und Datenschutz24 %68
Fehlende Authentizität19 %54
Interne Akzeptanz10 %28
Sonstige6 %17

Einordnung

Die Qualitätssorge der Nichtnutzer steht im Kontrast zur Zufriedenheit der Nutzer aus Frage 10. Diese Lücke schließt sich nur über sichtbare Arbeitsproben und Referenzen.

Frage 17

Blockieren DSGVO und Rechtsfragen den KI-Video-Einsatz?

Halten Datenschutz- oder Rechtsfragen Ihr Unternehmen aktuell vom Einsatz von KI-Video ab?"

22 Prozent der KMU werden durch Rechts- und Datenschutzfragen aktiv vom KI-Video-Einsatz abgehalten. Weitere 47 Prozent sind unsicher, lassen sich aber nicht blockieren.

AntwortAnteiln
Ja, hält uns aktiv ab22 %62
Unsicherheit vorhanden, aber kein Blocker47 %134
Kein Thema für uns31 %88

Einordnung

Fast sieben von zehn Unternehmen tragen rechtliche Unsicherheit mit sich. Ein klarer DSGVO-Leitfaden ist Pflichtinhalt für jeden Anbieter.

Frage 18

Kennen KMU die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte?

Kennen Sie die Transparenz- und Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte nach dem EU AI Act?"

71 Prozent der KMU-Entscheider kennen die Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte nach dem EU AI Act nicht.

AntwortAnteiln
Ja, bekannt29 %82
Nein, nicht bekannt71 %202

Einordnung

Die Wissenslücke ist eine Compliance-Zeitbombe und zugleich der stärkste Aufhänger für Fachpresse-Pickup.

Frage 19

Was schafft Vertrauen in einen KI-Video-Anbieter?

Was würde Ihr Vertrauen in einen KI-Video-Anbieter am stärksten erhöhen? (eine Antwort)"

49 Prozent der KMU vertrauen einem KI-Video-Anbieter vor allem bei echten, nachprüfbaren Referenzen. Eine Testproduktion folgt mit 31 Prozent.

VertrauenssignalAnteiln
Echte, nachprüfbare Referenzen49 %139
Probevideo oder Testproduktion31 %88
Transparente Festpreise12 %34
Zertifikate und Siegel8 %23

Einordnung

Acht von zehn Entscheidern wollen Beweise sehen, keine Versprechen.

Frage 20

Haben KMU interne KI-Richtlinien?

Verfügt Ihr Unternehmen über eine interne Richtlinie zum Einsatz von KI-Tools?"

Nur 17 Prozent der KMU haben eine interne KI-Richtlinie. 59 Prozent haben keine und planen aktuell auch keine.

AntwortAnteiln
Ja, vorhanden17 %48
In Arbeit24 %68
Nein59 %168

Einordnung

Governance hinkt der Nutzung hinterher. Anbieter, die Orientierung bei Richtlinien und Freigabeprozessen geben, besetzen ein unbesetztes Beratungsfeld.

Stimmen aus den offenen Antworten

In den offenen Antworten zum Thema Recht beschreiben mehrere Geschäftsführungen dasselbe Muster: Der Wille zum Start war da, aber die Unklarheit über Kennzeichnungs- und Datenschutzpflichten ließ Projekte monatelang liegen. Wiederkehrende Formulierung sinngemäß: Nicht die Technologie bremst, sondern die fehlende verbindliche Auskunft, was erlaubt ist und was gekennzeichnet werden muss.

Teil 5: Use Cases und Anforderungen

Frage 21

Welcher KI-Video-Use-Case ist für KMU am attraktivsten?

Welcher Einsatzbereich von KI-Video ist für Ihr Unternehmen am attraktivsten? (eine Antwort)"

Produktvideos sind mit 33 Prozent der attraktivste KI-Video-Use-Case im Mittelstand, knapp vor Erklärvideos mit 29 Prozent.

Use CaseAnteiln
Produktvideos33 %94
Erklärvideos29 %82
Mehrsprachige Videoversionen16 %45
Messevideos12 %34
Recruiting-Videos10 %29

Einordnung

Die Nachfrage deckt sich mit der heutigen Formatnutzung aus Frage 2. KMU wollen mit KI zuerst das produzieren, was sie kennen, nur schneller und günstiger.

Frage 22

Wie relevant sind mehrsprachige Videos für KMU?

In wie vielen Sprachen benötigt Ihr Unternehmen Videoinhalte?"

48 Prozent der KMU benötigen Videos in mindestens zwei Sprachen. Im Maschinen- und Anlagenbau liegt der Anteil bei 64 Prozent.

AntwortAnteil gesamtMaschinenbau (n=88)
Nur Deutsch52 %36 %
2 bis 3 Sprachen33 %41 %
4 und mehr Sprachen15 %23 %

Einordnung

Mehrsprachigkeit ist der unterschätzte KI-Hebel im Exportmittelstand. Klassische Produktion macht jede Sprachversion teuer, KI-Synchronisation senkt die Grenzkosten massiv.

Frage 23

Wie schnell muss ein Video lieferbar sein?

In welchem Zeitraum muss ein beauftragtes Video spätestens fertig sein?"

56 Prozent der KMU erwarten ein fertiges Video innerhalb von zwei Wochen nach Beauftragung.

LieferzeitAnteiln
Unter 1 Woche19 %54
1 bis 2 Wochen37 %105
2 bis 4 Wochen31 %88
Über 4 Wochen akzeptabel13 %37

Einordnung

Die Erwartung kollidiert frontal mit klassischen Produktionszyklen. Lieferzeit ist neben Preis das zweite messbare Differenzierungsmerkmal.

Frage 24

Wer entscheidet im Mittelstand über Videobudgets?

Wer entscheidet in Ihrem Unternehmen über die Beauftragung einer Videoproduktion?"

In 79 Prozent der KMU ist die Geschäftsführung an der Entscheidung über Videoproduktionen beteiligt.

EntscheiderAnteiln
Geschäftsführung allein38 %108
Geschäftsführung gemeinsam mit Marketing41 %117
Marketingleitung allein14 %40
Einkauf oder Gremium7 %19

Einordnung

Wer nur Marketingleitungen adressiert, erreicht den eigentlichen Entscheider in vier von fünf Fällen nicht direkt. Inhalte müssen GF-tauglich argumentieren.

Frage 25

Welches Abrechnungsmodell bevorzugen KMU?

Welches Modell bevorzugen Sie bei der Zusammenarbeit mit einem Videoanbieter?"

56 Prozent der KMU bevorzugen projektbasierte Einzelbeauftragung. Abo- und Retainer-Modelle wählen 22 Prozent.

ModellAnteiln
Projektbasiert56 %159
Abo oder Retainer22 %62
Hybrid15 %43
Noch unklar7 %20

Einordnung

Der Mittelstand kauft Projekte, keine Abos. Retainer funktionieren erst nach bewiesener Qualität im Erstprojekt.

Teil 6: Zukunftserwartung und Anbieterauswahl

Frage 26

Wird KI die klassische Videoproduktion ersetzen?

Wird KI-Videoproduktion die klassische Produktion in den nächsten fünf Jahren überwiegend ersetzen?"

80 Prozent der KMU erwarten, dass KI die klassische Videoproduktion in fünf Jahren ganz oder teilweise ersetzt.

AntwortAnteiln
Ja, überwiegend31 %88
Teilweise, je nach Format49 %139
Nein20 %57

Einordnung

Der Markt hat die Richtungsfrage für sich beantwortet. Die offene Frage ist nicht ob, sondern welche Formate zuerst kippen.

Frage 27

Wie viele KMU planen 2026 ihr erstes KI-Videoprojekt?

Plant Ihr Unternehmen 2026 konkret ein erstes KI-Videoprojekt?"

27 Prozent der KMU planen 2026 konkret ihr erstes KI-Videoprojekt. 26 Prozent sind noch unentschlossen.

AntwortAnteiln
Ja, konkret geplant27 %77
Unentschlossen26 %74
Nein47 %133

Einordnung

Die Unentschlossenen sind die wertvollste Zielgruppe für Ratgeber- und Vergleichsinhalte.

Frage 28

Was bewegt KMU zum Start mit KI-Video?

Was würde Sie am ehesten dazu bewegen, ein erstes KI-Videoprojekt zu starten? (eine Antwort)"

44 Prozent der KMU brauchen für den Einstieg in KI-Video ein konkretes Beispiel aus der eigenen Branche. Transparente Festpreise folgen mit 27 Prozent.

AuslöserAnteiln
Konkretes Beispiel aus der eigenen Branche44 %125
Transparenter Festpreis27 %77
Persönliche Beratung18 %51
Garantie und Nachbesserungszusage11 %31

Einordnung

Branchennähe schlägt jedes generische Argument. Das stützt die Strategie branchenspezifischer Unterseiten und Referenzen direkt mit Daten.

Frage 29

Wie suchen KMU nach Videoanbietern?

Wo würden Sie zuerst nach einem passenden Videoanbieter suchen? (eine Antwort)"

41 Prozent der KMU suchen Videoanbieter zuerst über Google. Bereits 14 Prozent starten ihre Recherche in KI-Assistenten wie ChatGPT.

KanalAnteiln
Google-Suche41 %117
Persönliche Empfehlung27 %77
LinkedIn18 %51
KI-Assistenten (ChatGPT, Perplexity u. a.)14 %39

Einordnung

Jeder siebte Entscheider recherchiert bereits in KI-Assistenten. Diese Zahl ist das stärkste Argument für GEO-Optimierung.

Frage 30

Ist KI im Marketing Chance oder Risiko?

Ist KI im Marketing für Ihr Unternehmen insgesamt eher Chance oder Risiko?"

58 Prozent der KMU sehen KI im Marketing als Chance. Nur 12 Prozent bewerten sie als Risiko.

AntwortAnteiln
Eher Chance58 %165
Neutral30 %85
Eher Risiko12 %34

Einordnung

Die Grundstimmung ist offen. Die Hürden liegen im Konkreten: Qualität, Recht, fehlende Beispiele.

Stimmen aus den offenen Antworten

Beim Blick nach vorn zeigen die offenen Antworten ein pragmatisches Bild: Die Mehrheit der Befragten erwartet, dass die Frage nach dem Produktionsweg an Bedeutung verliert und nur noch zählt, ob ein Video das Produkt erklärt und Anfragen erzeugt. Mehrere Entscheider formulieren sinngemäß, dass der Vorsprung jetzt entsteht, bei denen, die den Umgang mit den Werkzeugen früh lernen.

FAQ zur Umfrage

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